Ula Siegers

Kla­vier, Oboe

Für Ula Sie­gers ist Musik schon seit ihrem 5. Lebens­jahr ganz selbst­ver­ständ­lich Teil ihres Lebens, inspi­riert durch die Kir­chen­or­gel-, Kla­vier-, Akkor­de­on- und Chor­mu­sik ihres Vaters.
Erfolg­rei­che Teil­nah­me an Wett­be­wer­ben “Jugend Musiziert“auf regio­na­ler und auf Lan­des­ebe­ne mit Kla­vier, Oboe und im Ensem­ble war für sie fes­ter Bestand­teil der frü­hen musi­ka­li­schen Aus­bil­dung.
Wäh­rend die­ser Zeit unter­rich­te­te sie bereits mit gegen­sei­ti­ger Freu­de Kla­vier.

Nach einer pri­va­ten Aus­bil­dung bei Liviu Var­col, der­zeit Solo Obo­ist im HR, folg­te sie dem jun­gen Obo­en­do­zen­ten Diethelm Jonas, heu­te Prof. in Lübeck, an die “Musik­hoch­schu­le Tros­sin­gen”. Das Stu­di­um schloss sie 1986 mit den Diplo­men als Orches­ter­mu­si­ke­rin und Pri­vat­mu­sik­leh­re­rin, sowie 1988 mit dem Kon­zert­ex­amen ab.
Teil des Stu­di­ums waren auch eini­ge Semes­ter Aus­bil­dung im Neben­fach Kla­vier sowie eine Abschluss­prü­fung in die­sem Fach, die sie mit sehr gutem Erfolg bestand.

Beim Wett­be­werb des Bun­des­ver­ban­des der Deut­schen Indus­trie (BDI) gewann sie einen 2.Preis, den sie mit Albrecht May­er, dem jet­zi­gen Solo Obo­is­ten der Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker, teil­te.

An der Kara­jan Stif­tung der Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker erhielt sie von 1986 — 1988 ein Sti­pen­di­um bei Hans­jörg Schel­len­ber­ger und konn­te so prak­ti­sche Erfah­run­gen als Orches­ter­mu­si­ke­rin unter Kara­jan per­sön­lich auf höchs­tem Niveau sam­meln.

Als Solis­tin bereis­te sie mit bekann­ten Kam­mer­or­ches­tern wie dem “Süd­west­deut­schen Kam­mer­or­ches­ter Pforz­heim”, dem “Frei­bur­ger Kam­mer­or­ches­ter” und dem “Arca­ta Ensem­ble Stutt­gart”, Süd­ost­asi­en, Mit­tel­ame­ri­ka, Spa­ni­en, Mexi­ko und Aus­tra­li­en.
Neben Aus­hil­fen im SWF, HR und SDR u.a. bei den Schwet­zin­ger Fest­spie­len, hat­te sie einen Zeit­ver­trag an den “Städ­ti­schen Büh­nen Essen”.
Bis 1999 war sie als 2.Oboistin und Eng­lisch­hor­nis­tin bei den “Stutt­gar­ter Phil­har­mo­ni­kern” fest­an­ge­stellt, mit denen sie in Euro­pa und Japan kon­zer­tier­te.

Seit 1997 ist sie zurück in der Hei­mat, hat zwei Söh­ne und ist als frei­be­ruf­li­che Musi­ke­rin mit brei­tem Spek­trum tätig: als Obo­is­tin im Barock­ensem­ble “Siri­an”, in frei­be­ruf­li­chen Orches­tern bis hin zur Mit­wir­kung an nie­der­län­di­schen Pop­mu­sik­pro­duk­tio­nen.

Sie unter­rich­tet Kla­vier- und Key­board­schü­ler, beglei­te­te Musik in Schu­le und Kin­der­gar­ten und greift bei Bedarf auch gern zur Gitar­re oder Block­flö­te. Mit Begeis­te­rung ent­wi­ckelt sie spie­le­ri­sche Übun­gen, mit denen Schü­ler ihre Vor­trags­er­fol­ge sofort im Unter­richt erfah­ren kön­nen. Mit dem Hin­ter­grund des Orches­ters im Kopf, hat sie einen wert­vol­len Fun­dus an facet­ten­rei­chen Inter­pre­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten, die sich auf kleins­te Kla­vier­stü­cke über­tra­gen las­sen.