Florian Hoheisel

klas­si­sche Gitar­re, E-Gitar­re

Gebo­ren 1974 in Rhei­ni­schen Haan erhielt er als Kind pri­va­ten Unter­richt auf der Heim­or­gel, mit 14 Jah­ren wech­sel­te er zur Kon­zert­gi­tar­re und bald dar­auf zur E-Gitar­re. Er nahm ab 1989 Unter­richt an der Städ­ti­schen Musik­schu­le Haan, spä­ter pri­vat bei Micha­el Lücker in Wup­per­tal.

Noch zu Schul­zei­ten war er bereits in meh­re­ren Rock- und Pop­for­ma­tio­nen aktiv und spiel­te auf diver­sen Kon­zer­ten und Fes­ti­vals in der Umge­bung. Mit dem Umzug nach Düs­sel­dorf 1994 fass­te er bald Fuß in der dor­ti­gen Musik­sze­ne, wäh­rend die alten Schul­bands sich lang­sam auf­lös­ten und die Mit­glie­der sich über den Glo­bus ver­teil­ten.
Es folg­ten zahl­lo­se Pro­jek­te im Rock- und Pop­be­reich und er betä­tig­te sich immer mehr auch als Stu­dio-Gitar­rist und Pro­du­zent.
Die Stu­dio­ar­beit (u.a. für Doro Pesch und Die Krupps) öff­ne­te end­gül­tig das Tor in die Pro­fi-Liga.

In die­sem Umfeld traf er 1997 schliess­lich auf die Düs­sel­dor­fer Come­dy-Band “Fisch­ge­sich­ter”, die sich damals gera­de neu for­mier­te. Inzwi­schen äußerst erfolg­reich, tourt die Band heu­te fast jedes Wochen­en­de durch Deutsch­land und bie­tet skur­ri­le Unter­hal­tung für Jung und Alt auf gro­ßen und klei­nen Büh­nen. Die Band ver­steht es wie kei­ne ande­re, mit dem Publi­kum zu arbei­ten und spielt dabei ein wil­des Musik­mix von Schla­ger bis Hea­vy Metal auf E-Gitar­re, Akkor­de­on, Wasch­brett und Bade­wan­nen­bass, dazu wird kräf­tig gesun­gen.
Ins­ge­samt kann Flo­ri­an heu­te auf rund zwei­tau­send Auf­trit­te zurück­bli­cken, von Tan­te Ernas Geburts­tag bis zu gro­ßen Büh­nen; oft als Vor­grup­pe von Bands wie Die Prin­zen, Nena, Extra­breit und vie­len ande­ren.

Dabei waren längst nicht alle mit den Fisch­ge­sich­tern: Neben der Unter­hal­tungs­mu­sik arbei­te­te er stets gleich­zei­tig an ande­ren Live- und Stu­dio-Pro­jek­ten aller denk­ba­ren Stil­rich­tun­gen wie z.B. Metal, Punk­rock, Elec­tro, Jazz und ver­schie­de­ne expe­ri­men­tel­le Musik­sti­le. Er such­te neben dem Büh­nen­er­folg auch nach künst­le­ri­schen Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten, die er schluss­end­lich im Jazz fand.

Er nahm wie­der Unter­richt, um sich auf die Auf­nah­me­prü­fung am Kon­ser­va­to­ri­um vor­zu­be­rei­ten, u.a. bei Frank Win­gold in Köln und Phil­ipp van End­ert in Düs­sel­dorf.
2007 nahm er das Stu­di­um am Prins Claus Con­ser­va­to­ri­um in Gro­nin­gen (NL) auf, wo er u.a. bei New Yor­ker Jazz­grö­ßen wie Ari Hoenig, Ralph Peter­son, Fred­dy Bryant, Mark Gross, David Berk­man, Don Bra­den und Gene Jack­son stu­die­ren konn­te. Aus logis­ti­schen Grün­den wechsl­te er 2008 zum Con­ser­va­to­ri­um Maas­tricht (NL) und absol­viert neben dem Jazz­stu­di­um auch eine Son­der­aus­bil­dung für Instru­ment­al­leh­rer.

Dozen­ten: Micha­el Lücker (Dipl. Arn­hem (NL)), Mat­thi­as Schul­ze (Dipl. Hil­ver­sum (NL)), Frank Win­gold (Dipl. Hil­ver­sum (NL)), Phil­ipp van End­ert (Dipl. Ber­klee (US)), Win­fried Buma (NL), Fred­dy Bryant (Dipl. Yale (US)), Joep van Lee­uwen (Dipl. Maas­tricht (NL), Dipl. Bern (CH)), Edo­ar­do Righi­ni (I)

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